Yale: Rückgrat für die Produktion

12 Stunden harte Betriebszeit pro Tag, 230 Tage pro Jahr, bis zu fünf Tonnen Last pro Fahrt und mit einer großen Bedeutung für die Produktion: Die Baustoffwerke Havelland verlassen sich seit März 2017 auf den Yale-Schwerlastgabelstapler GDP 120DC des Yale-Händlers MF Gabelstapler Service GmbH. Der Hersteller von Steinen für den Hochbau nordwestlich von Berlin ließ den GDP 120 auf seine Bedürfnisse individuell anpassen, unter anderem mit einem Steinstapelgreifer.

Es ist ein Baukasten für den Hochbau: Das Produkt „Planelemente“ aus dem Unika KS Werk ist ein Renner in der Produktpalette der Baustoffwerke Havelland. Architekten senden CAD-Daten direkt an den Hersteller von Kalksandsteinen, und dieser produziert passgenaue Planelemente, die auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt werden müssen. Was der Baufirma vieles erleichtert, ist für den Hersteller eine Herausforderung: Die Planelemente sind unterschiedlich groß und bis zu einem Meter breit. Da sie stückweise verkauft werden, ist eine Palettierung nicht sinnvoll. Am Ende der Produktionslinie für die Planelemente ist also ein Zangenstapler gefordert. Er greift dort bis zu zwanzig Planelemente mit bis zu fünf Tonnen Gesamtgewicht und bringt das Paket ins Freilager auf dem Firmengelände. Geht es zur Baustelle, greift der Stapler die Quader und hebt sie auf den Lkw und das Ganze rund um die Uhr an 230 Tagen im Jahr.

Diese Transportlogistik kann keine Ausfälle dulden. „Wenn der Stapler ausfällt, steht die Produktion“, sagt Olaf Lilie, technischer Betriebsleiter der Baustoffwerke Havelland. Lange Jahre ging das gut, aber im Jahr 2016 hat das Unternehmen beschlossen, die Lagerlogistik mit einem zweiten Schwerlaststapler abzusichern, zumal das bisherige Modell schon viele Betriebsjahre auf dem Buckel hatte. Der Baustoffhersteller aus Brandenburg legte dabei nicht nur Wert auf die technischen Anforderungen, sondern auch auf die Gesamtkosten der neuen Investition. „Es nützt nichts, wenn die Investitionskosten zunächst niedrig sind, wir aber hohe Betriebskosten, lange Stillstandzeiten oder hohe Wartungskosten haben“, sagt Olaf Lilie. Es gehe vielmehr um eine Wirtschaftlichkeit auf lange Sicht, dazu gehöre auch das Thema Service-Geschwindigkeit. Lilie: „Unterm Strich zählt für uns eine hohe Standfestigkeit“. An einem 12-Tonnen-Stapler führte kein Weg vorbei, denn bei den Baustoffwerken wollte man nicht bei den hohen Lasten mit einem kleineren Stapler höhere Ausfallzeiten riskieren. Der neue Stapler muss belastbar und betriebssicher sein und sich auch noch schnell auf dem Gelände bewegen können.

Die Baustoffwerke Havelland holten mehrere Angebote ein, entschieden sich aber zügig für das Gerät von Yale. MF Gabelstapler offerierte ein Modell vergleichbar mit dem bestehenden Zangenstapler. Mit diesem hatte man mehr als fünf Jahre lang gute Erfahrungen gemacht. Lilie: „Wir haben uns für das entschieden, was wir kennen und schätzen. Wir wollten keine Experimente machen.“ Man habe aufgrund der Erfahrungen Vertrauen in das Yale-Produkt gehabt.

Hinzu kam, dass den Steine-Experten aus Brandenburg die neue Zusammenarbeit mit dem Yale-Händler MF Gabelstapler Service von Anfang an gefallen hat. „Die Gespräche haben in einer sehr konstruktiven Atmosphäre stattgefunden“, berichtet Olaf Lilie. MF Gabelstapler hätte die Anforderungen der Baustoffwerke Havelland schnell verstanden und entsprechende Vorschläge gemacht. „Die wissen, wovon sie reden.“ Man habe sich gemeinsam mit MF Gabelstapler schnell auf Einzelheiten verständigen können. Und die Servicequalität sei nicht zu beanstanden.

Ein Standard-Schwerlaststapler für die besonderen Aufgaben im Havelland kam für die Baustoffwerke nicht infrage. Wichtigste Besonderheit des GDP 120 darum: Der Steinstapelgreifer des Herstellers Steinweg Klammersysteme. Die Zangen wurden aufgrund der Größe der Planelemente auf eine Gesamtbreite von 230 Zentimeter verbreitert. Die Zangen speziell beschichtet, so dass sie unverpackte und folienverpackte Steine gleichzeitig greifen können. Eine LED-Leuchte am Greifer erleichtert die Arbeit bei schlechten Lichtverhältnissen – eine Ergänzung, die die Staplerfahrer vorgeschlagen haben.

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