Jungheinrich: Stapler für die Forschung

Staplerspende an die TU München: v.l. Dr. Tobias Harzer, Leiter des Jungheinrich Vertriebszentrums Bayern; Prof. Dr.-Ing. Willibald Günthner von der TU München; Richard Brandstetter, Sprecher der Geschäftsführung der Jungheinrich Logistiksysteme GmbH. (Bild: Jungheinrich)

Staplerspende an die TU München  (Bild: Jungheinrich)

Durch eine Spende von Jungheinrich verfügt der Lehrstuhl für Fördertechnik, Materialfluss und Logistik (fml) der Technischen Universität München über zwei nagelneue Flurförderzeuge. Mit Übergabe der Spende wurde ein Fahrzeug zusätzlich mit NoColl, ein Antikollisionssystem von tbm, ausgestattet. Bei den gespendeten Fahrzeugen handelt es sich um einen Elektro-Gegengewichtsstapler EFG 220 und einen Elektro-Deichselhubwagen EJC 112. Der Wert der Jungheinrich-Fahrzeuge entspricht rund 45.000 Euro.

Beide Fahrzeuge wurden entsprechend den Bedürfnissen des Forschungsinstituts umgerüstet. Hierzu zählen unter anderem spezielle an die Stapler adaptierte Stromanschlüsse. „Diese sind notwendig, damit die für Forschungszwecke angeschlossenen Messgeräte betrieben werden können“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Willibald Günthner von der TU München, der die Spende für den Lehrstuhl fml entgegennahm. Zudem wurde der EFG 220 mit einem speziellen Assistenzsystem der Firma tbm hightech control GmbH im Wert von 5.000 Euro ausgestattet.

Neben dem gespendeten Elektrohubwagen verfügt der Lehrstuhl jetzt über zwei Gabelstapler, erklärt der wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl Dipl.-Ing. Matthias vom Stein, der auch das NoColl System von tbm kennt. „Nachdem mit der Übergabe auch die bauseitigen Sensoren angebracht wurden, konnte ich mich von dem neuen Sicherheits- und Fahrgefühl überzeugen. Neben der Fahrgeschwindigkeitskontrolle wurde auch die Hubhöhenkontrolle im Selbsttest erprobt. Mit Sicherheit werden wir noch weitere Anwendungen mit dem NoColl System testen. Spannend wäre es das System mit der Augemented-Reality-Technologie zu koppeln“, so vom Stein.

Seit 2003 eng mit dem Lehrstuhl fml der Technischen Universität München verbunden sind wissenschaftliche Forschung von hoher Bedeutung für die Entwicklung neuer Produkte und innovativer Lösungen. Richard Brandstetter, Sprecher der Geschäftsführung der Jungheinrich Logistiksysteme GmbH in Moosburg: „Neben der Förderung von Wissenschaft und Lehre sind für uns die Erkenntnisse der wissenschaftlichen Forschung von enormer Bedeutung. Das gilt insbesondere bei der Entwicklung von neuen Produkten und innovativen Materialflusslösungen.“

Mit dieser Forschungsallianz wird einmal mehr gezeigt, dass sich Forschung und industrielle Praxis ergänzen. „Nicht zuletzt sind dies auch Ergebnisse einer fruchtbaren Zusammenarbeit bei der Implementierung von NoColl Systemen mit Jungheinrich. In den letzten Jahren wurde so gemeinsam hunderte unterbrechungsfreie intralogistische Prozesse realisiert. Gern haben wir auch unseren Teil für die Forschung beigetragen und unser System kostenfrei zur Verfügung gestellt“, erklärt Waldemar Marinitsch tbm Sicherheitsexperte.

Prof. Willibald Günthner sprach während der feierlichen Übergabe der Stapler, die im Versuchsbereich des Lehrstuhls fml stattfand, von einer „für beide Seiten äußerst fruchtbaren Partnerschaft.“ Die langjährige Kooperation zwischen Jungheinrich und der Technischen Universität zeige, dass beide Seiten in hohem Maße voneinander profitieren. So konnten beispielsweise eine Reihe von wissenschaftlichen Mitarbeitern und Absolventen des Lehrstuhls ihre Karriere bei Jungheinrich fortsetzen. „Viele von ihnen sind heute in führenden Managementpositionen bei Jungheinrich zu finden.“

Dr. Tobias Harzer, Leiter des Jungheinrich Vertriebszentrums Bayern: „Mit dieser Spende möchten wir auch die Verbundenheit der Jungheinrich-Standorte in Bayern mit der Technischen Universität unterstreichen.“

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