Harte Schale, feiner Kern

Mit sicherem Griff auf den Laster: Dank 8 Tonnen Tragkraft und breiterer Auflagen am Steinstapelgreifer transportieren die Schwerlaststapler von Konecranes Lifttrucks hohe Lasten von der Produktion bis zum LKW.

SANFTE RIESEN MIT SPEZIALGREIFER für die Kalksandsteinproduktion: Die Spezial-Schwerlaststapler von Konecranes Lifttrucks heben bis zu 8 Tonnen für die Heidelberger Kalksandstein GmbH

Kalksandstein eignet sich hervorragend für den modernen Hausbau. Bei der Heidelberger Kalksandstein GmbH dreht sich alles um das vielseitige Material, das unbeschadet am Bau ankommen soll. Dafür braucht es kraftvolle sowie feinfühlige Schwerlaststapler und Greifer, die auch rauen Bedingungen widerstehen. Konecranes Lifttrucks hat zwei Stapler eigens mit Steinstapelgreifern konzipiert, die mit ihrer großen Hubkraft und ihrem sanften Griff für die Kalksandsteinproduktion geeignet sind.

Robust und sehr tragfähig: Seit Mitte des 20. Jahrhunderts gehört Kalksandstein zu den beliebtesten Baustoffen in Deutschland. Hergestellt aus einem Gemisch von Branntkalk und Sand kommt das Material vor allem im mehrgeschossigen Wohnungsbau zum Einsatz. Hier spielt der Kalksandstein seine Stärken aus: Tragende Wände lassen sich schon mit einer Materialstärke von nur 11,5 Zentimeter realisieren. Für den Transport von Paletten mit solchen relativ dünnen Platten braucht es starke und feinfühlige Schwerlaststapler. Die Heidelberger Kalksandstein GmbH nutzt dafür zwei Spezialstapler von Konecranes Lifttrucks.

Die leistungsfähigen Maschinen sollen bei dem 1955 gegründeten Unternehmen aus Durmersheim bei Karlsruhe Kalksandstein innerhalb des Betriebs transportieren. Dafür konzipierte Konecranes Lifttrucks gemeinsam mit den Greiferspezialisten der Firma SH Anbaugeräte zwei Schwerlaststapler mit Steinstapelgreifer, die ganze Paletten mit dem robusten Baustoff sicher und präzise von der Produktion ins Lager und zum LKW bringen können. Zwei der feinfühligen Kraftpakete mit jeweils 8 Tonnen Tragkraft kommen bei Heidelberger Kalksandstein bereits zum Einsatz. Der dritte, baugleiche Spezialstapler wird bei Konecranes Lifttrucks derzeit hergestellt. „Diese drei Geräte sind die ersten Konecranes Lifttrucks-Stapler mit Steinstapelgreifer in der C-Serie“, erläutert Uwe Höß, Sales Manager Konecranes Lifttrucks Süddeutschland.

Feinfühlig zupacken, sicher transportieren
Auf dem Betriebsgelände herrscht reger Verkehr von Fahrzeugen und Mitarbeitern. Sicherheit hat somit Priorität. „Deshalb sind die Schwerlaststapler mit einer elektronischen Geschwindigkeitsbegrenzung ausgestattet“, sagt Uwe Höß. „Schneller als 20 Kilometer pro Stunde können sie nicht fahren, der Begrenzer kann sogar auf nur 15 Kilometer pro Stunde eingestellt werden.“

Präzise packen: Elektromagnetische Sperrventile verhindern bei den Schwerlaststaplern SMV 12-1200 C von Konecranes Lifttrucks, dass der Greifer ins Schwingen kommt. So lassen sich Paletten mit Kalksandstein sicher aufnehmen.

Um die Paletten sicher greifen und halten zu können, verfügen die neuen Spezialstapler über besonders feinfühlige Steinstapelgreifer mit Druckmessumformer. Er informiert den Fahrer in Echtzeit über den hydraulisch anstehenden Klammerdruck – ist der Griff zu lose, besteht die Gefahr, dass die Paletten aus dem Greifer herausrutschen. Packt das Gerät zu fest zu, können die Steine beschädigt werden. „Der drahtlose Umformer sendet auf einer Frequenz, die weitestgehend unempfindlich gegenüber Störeinflüssen ist“, erläutert Uwe Höß. „So weiß der Fahrer immer, wie sicher er seine bis zu 8 Tonnen schwere Fracht im Griff hat.“ Ein elektromagnetisches Sperrventil verhindert darüber hinaus Pendelbewegungen des Greifers. So können die Stapler auch mehrere Paletten mit Kalksandstein sicher und präzise aufnehmen.

Optima-Kabine bringt Sicherheit und Komfort
Bei der Herstellung der neuen Schwerlaststapler wurde neben dem Greifer besonders viel Wert auf Sicherheit und Komfort des Fahrers gelegt. „Für die Spezialstapler kommt unsere Optima-Kabine zum Einsatz. Sie bietet dem Fahrer einen übersichtlichen und sehr bequemen Arbeitsplatz“, betont Uwe Höß. Ausgestattet mit einem luftgefederten Sitz ist die vibrations- und geräuschgedämpfte Kabine auf dem neuesten Stand der Ergonomie. Klimaanlage und Sitzheizung sorgen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre, während der Fahrer die Maschine mit Hilfe eines 7-Zoll-Touchmonitors kontrolliert. Die Frontscheibe kommt ohne sichtbehindernde Streben aus und bietet so einen optimalen Überblick.

Gesteuert werden die neuen Stapler über einen elektronischen Joystick mit Drehzahlanhebung. Maschine und Hydrauliksystem sind zudem dank Hydrauliköltankanwärmung, Dieselstandheizung und Motorwassererhitzer jederzeit einsatzbereit. „Wir verwenden biologisch abbaubares Hydrauliköl, das ist nachhaltig und wir verlieren keine Leistung“, erläutert Uwe Höß.

Schwerlaststapler meistern neues Terrain

Voll ausgefahren erreichen die maßgeschneiderten Schwerlaststapler von Konecranes Lifttrucks eine Hubhöhe von über 6,5 Metern.

Die Schwerlaststapler SMV 12-1200 C haben einen kurzen Radstand von 3,5 Metern, eine Hubhöhe von über 6,5 Metern und eine Tragkraft von bis zu 8 Tonnen. Dank breiterer Auflagen kann der Steinstapelgreifer je nach deren Größe bis zu 5 Paletten mit Kalksandstein aufnehmen. „Mit den Schwerlaststaplern haben wir nun die maßgeschneiderte Lösung für den Transport unseres Kalksandsteins“, sagt Wolfram Skokan, Standortleiter bei der Heidelberger Kalksandstein GmbH. „Konecranes Lifttrucks und Steinweg haben bei der Herstellung unserer Spezialstapler sehr gut zusammengearbeitet. Das bringt uns echte Vorteile, weil wir damit einzigartige, genau für unsere Steinpaletten und Transportanforderungen konzipierte Stapler haben.“

Text und Bilder: Konecranes

Konecranes: Hochmoderne Technologie mit Denkmalschutz

Konecranes_SBB_Foto_1Einzelwagons, Lokomotiven und Triebzüge können die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) jetzt effizienter und schneller denn je reparieren. Möglich macht dies das neue rundum modernisierte Reparatur­cen­ter der SBB in Zürich-Altstetten. Konecranes hat dafür das Krankonzept maßge­schneidert – inklusive sieben CXT Neo Kra­nen. Sie sorgen dank ihrer Features mit dafür, dass das Repa­raturcenter zu den modernsten seiner Art in Europa zählt, ob­gleich es unter Denkmalschutz steht. 

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Konecranes: Brückenkrane für Windkraftanlagen-Gießerei

Konecranes_Presseinfomation_Gusszentrum-Ostfriesland_Bild3Die Gusszentrum Ostfriesland GmbH (GZO) macht sich fit für die Zu­kunft: Um immer größere Komponenten für immer leis­tungsfähi­gere Windkraftanlagen zu produzieren, mo­derni­­siert die GZO ihre Produktionshallen mit neuen, trag­fähige­ren Kra­nen. Konecranes hat dafür sechs Zweiträger­brücken­kra­ne für alle Bereiche entlang des kompletten Fertigungs­pro­­zes­ses konzipiert und zugleich vorhandene Krane auf­gelastet, mo­der­nisiert, umgesetzt und demontiert. Herausragend ist dabei der neue Brückenkran in der Gießerei – er bietet auch bei höchsten Temperaturen höchste Leistungen.

Die Energiewende bringt für Windkraftanlagen-Hersteller neue Her­­ausforderungen: Immer größere Kapazitäten erfordern immer größere Komponenten. Die Gusszentrum Ostfriesland GmbH fer­tigt deshalb immer größere Maschinenträger, Rotornaben und Statorglocken für Konzernmutter und Windkraftanlagen-Hersteller Enercon GmbH. Um auf künftige Anforderungen vorbereitet zu sein, modernisiert die mit rund 260 Mitarbeitern im ostfriesischen Südbrookmerland ansässige GZO zahlreiche ihrer Krananlagen. Ein Großprojekt, das alle Fertigungsbereiche der rund 20.000 Qua­drat­meter großen Produktionsfläche miteinbe­zieht. Konecranes hat für Formerei, Gießerei und Gussnachbe­handlung insgesamt sechs neue Zweiträgerbrückenkrane kon­zipiert, einen Kran aufge­lastet sowie drei Krane demontiert und vier vorhandene Krane in­nerhalb der Hallen versetzt. Dabei er­fordern die Bedin­gungen in den Hallen besonders robuste und leistungs­starke Krane: Die ne­u­en Zwei­trägerbrückenkrane sind beim Trans­port enorm schwerer Lasten teilweise extremer Hitze und hoher Staub­belastung aus­gesetzt.

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Konecranes: Schwerlaststapler mit eingebauter Waage

Der Reach Stacker, der künftig auch wiegen kann: Dank Spreadern mit integrierten Wägezellen an den Twistlocks erfassen die neuen Tiemann Reach Stacker von Konecranes das Containergewicht, um es in Echtzeit digital weiterzuverarbeiten.

Der Reach Stacker, der künftig auch wiegen kann: Dank Spreadern mit integrierten Wägezellen an den Twistlocks erfassen die neuen Tiemann Reach Stacker von Konecranes das Containergewicht, um es in Echtzeit digital weiterzuverarbeiten.

Mehr als 850 Lkws täglich fertigt der Hafen-Dienstleister Friedrich Tiemann in Bremen und Bremerhaven ab. Für die wachsende Güter­menge braucht Friedrich Tiemann leistungsstarke Schwer­last­­stapler, die einen noch effi­zienteren Trans­port von Con­tai­­nern und Stück­gütern ermögli­chen. Konecranes liefert dafür einen Gabelstapler und vier Reach Stacker der nächsten Generation – mit neuer Spreader-Techno­logie samt inte­grierter Wägezelle für das mobile Wiegen von beladenen Containern.

Mit insgesamt rund 250.000 Quadratmeter Frei- und 26.000 Quadrat­meter Hallenfläche hat Friedrich Tiemann reichlich Platz für seine Leis­tungen rund um Container. Bei seinen Aufgaben kann sich der Hafen-Dienst­leister keine Ausfall­zeiten leisten. Täglich fertigen die Mit­arbeiter mehr als 850 Lkws ab; die Abläufe in den Häfen sind eng getak­­tet. Des­­­halb müssen die Schwerlaststapler­ zuver­lässig und im Mehr­schicht­­betrieb hoch verfügbar sein – ein Grund weshalb Friedrich Tiemann seine Flotte erweitert und zugleich teilweise erneuert. Konecranes lie­fert dafür einen Gabelstapler und vier Reach Stacker, jeweils mit besonderen technolo­gischen Features.

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Konecranes: Webbasiertes Serviceportal

Serviceportal_yourKonecranes_Foto4Konecranes geht beim Thema Industrie 4.0 weiter in die Offensive – und bringt dafür mit „yourKonecranes“ ein neues Serviceportal auf den Markt. Mit dem webbasierten Portal können Kunden alle servicerelevanten Daten gebündelt und übersichtlich abrufen. Voraussetzung dafür war ein lang­jähriger und tiefgehender interner Prozess des Kran- und Hebezeugherstellers mit dem Projektnamen „OneKonecranes“. Dafür hat sich der Service in Deutschland in sechs Regionen neu organisiert.

„Die Vision der Vernetzung von Maschinen, Internet und Service­daten hatten wir bereits vor zehn Jahren. Jetzt ist es real, dass wir in Deutschland das neue webbasierte Serviceportal anbieten können“, sagt Nico Zamzow, General Manager Service Deutsch­land bei Konecranes. Die Servicedaten ihrer Krananlagen inner­halb der Wartungsvereinbarung können Kunden nun übersicht­lich über das Web­portal „yourKonecranes“ abrufen. Konecranes setzt als einer der weltweit führenden Kran- und Hebezeug­hersteller damit konse­quent die Vorteile von Industrie 4.0 im Sinne seiner Kunden – und seiner eigenen Mitarbeiter um. Denn Voraussetzung für den Launch des neuen Serviceportals war eine noch direktere Serviceausrichtung der internen Organi­sation, die über Jahre weltweit unter dem Titel „OneKonecranes“ vorangetrieben wurde. Die Servicemitarbeiter von Konecranes profitieren dabei von ver­ein­heitlichten Prozessen und einer konzernweit inte­grierten, leis­tungsstarken sowie zugleich anwenderfreund­lichen IT-Infra­struktur, die die technische Basis für das Serviceportal „yourKonecranes“ ist.

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