Allradantrieb

Der Allradantrieb, kurz Allrad genannt, ist eine Antriebsart, bei der die Antriebskraft an alle bodenberührenden Räder geleitet wird. Einige weltweit gebräuchliche Bezeichnungen für den Allradantrieb sind AWD (All Wheel Drive) und bei vierrädrigen Fahrzeugen 4×4 (engl. Four by Four) und 4WD (Four Wheel Drive).

Arbeitsgangbreite

Der uneingeschränkte Einsatz von Flurförderzeugen in Lagern erfordert einen Mindestabstand zwischen den Regalen bzw. den gestapelten Gütern, um alle möglichen Funktionen (Fahren, Heben, Senken, Ein- und Ausstapeln) auch ausführen zu können. Diesen Mindestabstand bezeichnet man als Arbeitsgangbreite, die natürlich von den Abmessungen des eingesetzten Flurförderzeuges abhängig ist. Ist im Typenblatt eines Gabelstaplers eine Arbeitsgangbreite von 4 Meter angegeben, so muss der Abstand zwischen den Regalen  mindestens so groß sein.

Ballenklammer

Die Ballenklammer ist ein hydraulisches Anbaugerät. Die Klammer wird am Gabelträger montiert und kann über einen zusätzlichen Steuerkreis vom Fahrerplatz aus geöffnet und geschlossen werden, um die Last optimal greifen zu können. Die Klammerarme nehmen die Last (z.B. Papierballen) auf und klemmen diese ein.

Bauhöhe

Die Bauhöhe gibt den Abstand zwischen Boden und höchsten Punkt des Staplers an. Bei Maschinen mit Hubeinrichtung werden zwei Bauhöhen angegeben: Zum einen die niedrigste Bauhöhe (Hubgerüst eingefahren), zum anderen die höchste Bauhöhe (Hubgerüst ausgefahren).

Betriebskosten

Die Betriebskosten sind alle Kosten, die für den Einsatz eines Flurförderzeuges anfallen. Dies sind die Kosten für Personal, Finanzierung (Barkauf, Ratenkauf, Leasing), Service (Wartung und Reparaturen) und Energieverbrauch. Dabei bilden die Personalkosten den höchsten Posten (min.  80%).

Blocklager

Das Blocklager ist eine besondere Lagerart, bei der ohne Regale oder andere Vorrichtungen stapelfähige Kisten, Kartons oder Paletten übereinander und nebeneinander in Blöcken gestapelt werden. Diese Lagerung nennt man Blockstapelung. Sie ist ganz wesentlich von der Beschaffenheit der gestapelten Güter abhängig:

Bei in sich stabilen und nicht druckempfindlichen Gütern genügen Paletten ohne Aufbauten. Bei instabilen und druckempfindlichen Gütern werden Aufbauten oder Boxpaletten benötigt. Die Blockstapelung ist variabel, da ein Blocklager schnell umgebaut werden kann und relativ preisgünstig ist, da keine zusätzlichen Kosten für Palettenregale anfallen.

CE

Die CE-Konformitätskennzeichnung besagt, dass eine Maschine bestimmten Richtlinien entsprechen muss, wenn sie am europäischen Markt angeboten wird. Auf jeder Maschine müssen folgende Mindestangaben deutlich lesbar angebracht sein: Name und Anschrift des Herstellers | CE-Zeichen | Serien- oder Typbezeichnung |  Seriennummer | unabdingbare Sicherheitshinweise |   Gewicht von Maschinenteilen zur Benutzung von Lastaufnahmemitteln. Anbaugeräte müssen ebenfalls mit diesen Angaben versehen werden.

Cushion Bereifung

Die Vorteile der Cushion-/Bandagen-/Vollgummireifen liegen in der Pannensicherheit und in der hohen Tragfähigkeit durch die große Festigkeit und die Absenkung des Schwerpunktes des Fahrzeuges durch einen geringen Reifenumfang. Durch die Profillosigkeit sind diese Reifen nur für glatte Böden geeignet. Die Nachteile sind eine geringe Federung und eine dadurch höhere Belastung  von Fahrzeug, Last und Fahrer.

Drehmomentwandler

Der Drehmomentwandler ist Hauptbestandteil des Automatikgetriebes bei Flurförderzeugen und sorgt mit Öldruck für die Kraftübertragung zwischen Getriebe und Motor. Die wichtigsten Bestandteile eines Drehmomentwandlers sind eine treibende Pumpe (Primärrad), eine getriebene Turbine (Sekundärrad) und ein Leitrad mit Einweg-Freilauf (Umlenk- oder Reaktionsrad). Die Vorteile eines Drehmomentwandlers sind geringer Verschleiß, eine hohe Belastbarkeit und einfaches Fahren und Schalten.

Drive-in-Regale

Drive-in-Regale sind speziell konstruierte Lagerungssysteme, die sich durch ihre besondere Bauweise kennzeichnen. Gabelstapler können in diese Regale hineinfahren, da die Regalfächer nicht durchgängig sind. Somit lassen sich Paletten nicht nur übereinander, sondern auch hintereinander, auf verschiedenen Ebenen stapeln, wodurch die Stellflächen im Lager reduziert werden können.

Durchlaufregale

Durchlaufregale sind ebenfalls speziell konstruierte Lagerungssysteme. Sie bestehen aus schräg eingebauten Regalfächern, die von der höheren Seite beladen und von der unteren Seite entladen werden. Die Last bewegt sich auf Rollen oder Fließbändern im Regal auf die gegenüberliegende Seite, so dass die zuerst eingelagerte Ware auch als erste wieder entnommen werden kann.

Eigengewicht

Das Eigengewicht ist das reine Gewicht des Flurförderzeuges ohne Ladung und Fahrer. Bei Elektro-Fahrzeugen wird die Batterie dem Eigengewicht zugerechnet. Zusätzliche Gegengewichte können das Eigengewicht erhöhen. Das Eigengewicht des Flurförderzeuges muss wegen der Deckentragfähigkeit und Tragfähigkeit bei Lastaufzügen besonders berücksichtigt werden.

Elektrolyt-Umwälzung

Damit eine Batterie vollständig geladen werden kann, muss sich die Ionenwolke um die Elektroden am Ende des Ladevorgangs auflösen. Dieser Vorgang heißt Elektrolyt-Umwälzung und wird durch das Gasen der Batterie und das Hineinblasen von Luft in den unteren Bereich der Zellen angeregt.

Energierückgewinnung

Das Prinzip der Energierückgewinnung wird bei elektrisch angetriebenen Flurförderzeugen mit Nebenschlusstechnik angewandt. Der Antriebsmotor übernimmt beispielsweise beim Bremsen die Funktion eines Generators. Dabei wird elektrische Energie erzeugt und in die Batterie zurückgespeist. Dadurch verlängert sich die  Betriebsdauer des Staplers bis zur nächsten Batterieladung, die  Bremsbeläge werden geschont und die  Energiekosten sinken. Diese nennt man auch Nutzstrombremse.

ERP

Enterprise-Resource-Planning (ERP) umfasst die Planung alle Unternehmensbereiche zur optimalen Erreichung der betrieblichen Ziele. Dies schließt alle Bereiche wie Finanzen, Personal, Betriebsmittel, Kommunikationstechnik und IT-Systeme im Sinne einer optimalen Wertschöpfung ein. Diese Aufgabe ist nicht statisch und wird mit zunehmender Digitalisierung immer schnelllebiger und flexibler.

Explosionsschutz

Der Explosionsschutz ist eine vorgeschriebene Schutzmaßnahme für Flurförderzeuge, die in explosionsgefährdeten Räumen eingesetzt werden. Dieses sind geschlossene Umgebungen, in denen sich Dämpfe, Gase, Staub oder Nebel konzentriert bilden, die, mit Luft vermischt, zu einem explosionsfähigen Gemisch werden  können.

Zum Beispiel verhindert eine Kühlung  Funkenflug durch Überhitzung der elektrischen Bauteile des Flurförderzeuges. Entstehen Funken durch elektrostatische Entladung, verhindert ein entsprechend abgesichertes Chassis, dass diese überspringen und explosionsfähiges Gemisch in der Umgebung entzündet wird.

Fahrerlose Transportsysteme (FTS)

Fahrerlose Transportsysteme sind Systeme, die Lasten ohne Fahrer von A nach B transportieren.

Sie setzen sich zusammen aus den selbstfahrenden Elektrofahrzeugen, die über Induktionsschleifen oder Laser via Rechner gesteuert und programmiert werden. Die FTS finden ihren Weg über Bodenführungsschienen (mechanisch), Streifen auf dem Boden (optisch), Leitdrähte (elektromagnetisch) oder über Laserstrahlen (optisch).

FTS von Rocla

 

Freihub

Der Freihub ist eine wichtige Höhenangabe bei Hubgerüsten. Der Freihub ist die maximale Hubhöhe, die ein Lastträger angehoben werden kann, ohne dass sich die Bauhöhe verändert. Diese Angabe ist wichtig, um die Möglichkeit von Tordurchfahrten mit angehobener Last zu berechnen oder die größte Stapelhöhe in niedrigen Räumen zu ermitteln.

Gegengewicht

Bei freitragenden Flurförderzeugen mit Hubeinrichtung ist ein Gegengewicht erforderlich, um die Standsicherheit des Fahrzeugs zu gewährleisten. Es ist am Heck des Gabelstaplers angebracht. Bei Elektrostaplern dient die Batterie als  Teil des Gegengewichts.

Großflächenklammer

Die Großflächenklammer ist ein hydraulisches Anbaugerät für Gabel-stapler. Mit ihnen transportiert man druckempfindliches Gut (Papierrollen, Kisten, Kartonagen, Behälter, etc.).  Die Klammerarme gibt es als starre Klammerarme (Kartonklammer) und als Großflächenklammer mit vertikal pendelnd aufgehängten Klammerarmen. Letztere bietet den Vorteil des doppelten Druckausgleiches.

GS

Das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) wird als Qualitätssiegel vergeben, wenn technische Arbeitsmittel der Bauartprüfung durch eine offiziell zugelassene Prüfstelle unterzogen wurden (Gerätesicherheitsgesetz). Mit der Neufassung der gesetzlichen Vorschriften in der EU wurde das Gerätesicherheitsgesetz an die Bestimmungen der „EG-Maschinen-richtlinie“ angeglichen. Somit kann auf das GS-Zeichen verzichtet werden, wenn die Kennzeichnungsgrundlagen mit der CE-Konformitätskennzeichnung sachidentisch sind.

Hubhöhenvorwahl

Bei Flurförderzeugen mit Hubgerüst kann die erforderliche Hubhöhe voreingestellt werden. Ist die gewünschte Hubhöhe erreicht, endet das Heben automatisch. Die Hubhöhenvorwahl kann sowohl beim Ein- und Ausstapeln der Last als auch beim Heben und Senken genutzt werden. Neben der elektronischen Hubhöhenvorwahl gibt es noch die  Hubhöhenanzeige als reine Anzeige im  Armaturenbrett. Hier zeigt ein Warnsignal an, wenn die gewünschte Höhe erreicht ist  und der Fahrer muss dann manuell stoppen. Die Vorteile der elektronischen Hubhöhenvorwahl sind:

–  Beschleunigung der Arbeit

–  mehr Arbeitssicherheit

–  Schonung der Ladung

–  mehr Komfort für den Fahrer

Hydrostatischer Antrieb

Hydrostatische Antriebe werden hauptsächlich in verbrennungsmotorischen Flurförderzeugen eingesetzt. Dabei wird durch den Verbrennungsmotor eine Hochdruck-Axial-Kolbenpumpe angetrieben,  die durch Hochdruckschläuche mit den Radmotoren (Hydromotoren) verbunden ist und diese treiben die Räder an. Vorteil dieser Antriebsart ist die Schonung der Bremsanlage, da beim Loslassen des Gaspedals ein starkes Bremsmoment erzeugt wird und somit die Betriebsbremse nicht betätigt werden muss. Auch ist ein Richtungswechsel problemlos und schnell möglich, ohne bremsend eingreifen zu müssen. So sind z.B. die meisten Aufsitzrasenmäher Hydrostaten.

Internet der Dinge

Das Internet der Dinge IoT (internet of things) ist die Basis, um physische (analoge) und virtuelle (digitale) Dinge (Gegenstände, Informationen) miteinander zu verbinden und zwar so, dass Arbeitsprozesse entstehen, die Mehrwert schaffen. Siehe auch  Logistik 4.0. Oder anders formuliert: Im IoT (internet  of things) kommunizieren Computer mit Computern und Menschen und steuern Roboter und Arbeitskräfte, um reibungslose Produktions- und Dienstleistungsabläufe zu generieren. Ein Beispiel: Ein Gabelstapler wird heute meistens noch nach xx Betriebsstunden oder mindesten nach Ablauf von xx Monaten in die Inspektion geschickt. Wenn alle wesentlichen Komponenten des Stapler aber ein Chip besitzen, der den Zustand der Einheit dokumentiert und diese Daten im IoT gesammelt und ausgewertet werden, kommt der Servicetechniker erst, wenn der Stapler als „inspektionsfällig“ gemeldet wird.

Kippgerät

Das Kippgerät ist ein hydraulisches Anbaugerät, das auf den Gabelträger montiert und an das Hydrauliksystem angeschlossen wird. Die Gabelträgerplatte ist nach vorne kippbar. Kippgeräte werden meist in Kombination mit anderen Anbaugeräten eingesetzt.

Lastschaltgetriebe

Bei Lastschaltgetrieben kann die Übersetzung  unter Belastung,  während der Fahrt gewechselt werden. Auch die Fahrtrichtungsänderung ist vereinfacht. Dies ist durch eine besondere Abstimmung der Getriebekomponenten möglich. Die Getriebe bei Flurförderzeugen sind als Automatik- oder Schaltgetriebe ausgeführt.

Lastschwerpunktabstand LSP

Der Lastschwerpunktabstand, der auch Schwerpunktabstand heißt, ist  bei Flurförderzeugen mit Hubeinrichtung der Abstand zwischen der Gabelferse und dem Lastmittelpunkt.  Im Tragfähigkeitsdiagramm, das an jedem Hubgerüst angebracht ist, kann man den Lastschwerpunktabstand ablesen. Vom LSP ist die Größe der zulässigen Hublast abhängig, da sich mit zunehmender Hubhöhe der Lastschwerpunktabstand vergrößert und die Standsicherheit vermindert wird.

Logistik 4.0

Eine vollautomatische Kettenreaktion für die wachsende Nachfrage nach Individualisierung und mehr Flexibilität in der Produktion sind die Auslöser der vierten industriellen Revolution. Und nicht zu vergessen die vorhanden digitale Technik: Eine Bestellung löst einen sich selbst steuernden Prozess aus. Im Internet der Dinge regeln Computer die Produktion vom Einkauf  über die Fertigung durch Roboter bis zum Versand. Je autonomer, desto effektiver. Alles im 24/7 Rhythmus.

Allerdings endet die Umwälzung nicht mit der Produktion 4.0, sondern verändert alle Bereiche wie ERP, Kapitalstruktur und Personal- und Ressourcenplanung.

Mast

Der Mast ist die vertikale Anordnung, die die Arbeit beim Heben und Senken der Last trägt. Er besteht aus ineinandergreifenden Schienen, die auch eine seitliche Stabilität herstellen.

Der Mast wird hydraulisch durch einen oder mehrere Hydraulikzylinder betrieben.

 

Mehrwegestapler

Mehrwegestapler sind elektrisch angetriebene Flurförderzeuge, die über eine besondere Manövrierfähigkeit verfügen, da sie neben den sonst üblichen Fahrbewegungen ihre Fahrtrichtung durch Schwenken der Räder rechtwinklig zum Arbeitsgang um 90 Grad  verändern können. Dadurch brauchen sie weniger Platz zum Arbeiten, was wiederum schmale Lagergänge für den Umschlag von Langgut erlaubt. Ein Beispiel ist der Vierwegestapler.

Palettenwendegerät

Das Palettenwendegerät ist ein Anbaugerät für das Umladen eines Transportgutes von einer Palette auf eine andere und besteht aus einem unteren und einem oberen Gabelpaar. Mit dem unteren Gabelpaar wird in die untere Palette eingefahren, das obere Gabelpaar legt die Transportpalette auf das Ladegut auf. Anschließend wird die Last mit den beiden Gabelpaaren eingeklemmt und kann dann um 180 Grad gedreht werden. Dann kann die sich nun oben befindliche Palette abgenommen werden und die Last lagert auf der unteren Palette.

Resttragfähigkeit

Die Resttragfähigkeit ist eine sehr  wichtige Größe für die Verwendung von Anbaugeräten. Mit Anbaugeräten vermindert sich die tatsächliche Tragfähigkeit des Flurförderzeuges von der Nenntragfähigkeit durch das  entsprechende Gewicht des Anbaugerätes, das ja zusätzlich zu heben ist. Außerdem verlagert sich der Lastschwerpunkt. Die Resttragfähigkeit muss immer zur Gewährleistung der Standsicherheit des entsprechenden Fahrzeuges berücksichtigt werden.

Seitenschubgerät

Schwenkbare Seitenschubgeräte werden an Frontgabelstaplern angebaut, um dadurch ähnlich wie Seitenstapler arbeiten zu können. Der Lastträger wird mit dem Seitenschubgerät geschwenkt und quer zum Hubgerüst verschoben. Das schwenkbare Seitenschubgerät kann die Last von vorn aufehmen und absetzen. Mit dem normalen Seitenschubgerät  ist die nicht möglich. Ein Seitenschubgerät verringert die Tragkraft erheblich. Oft ist daher eine Extramast erforderlich.

Stromquelle

Die Stromquelle eines Staplers kann aus einem Verbrennungsmotor, der von Flüssiggas , Erdgas, Benzin oder Dieselkraftstoff betrieben wird, bestehen . Elektrostapler werden entweder durch eine Batterie oder Brennstoffzellen , die Strom an die Elektromotoren geben, angetrieben.

Superelastikreifen (SE-Bereifung)

Superelastikreifen sind Vollreifen, die auf Felgen für Luftreifen montiert werden. Sie unterscheiden sich in Ihrer Qualität durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien und durch den unterschiedlichen Aufbau. Welcher Reifen der richtige ist, wird vor allem durch den Einsatzzweck bestimmt. Die Verwendung setzt befestigte Fahrbahnen mit ausreichender Tragfähigkeit voraus.

Vorteile gegenüber Luftreifen:
– pannensicher
– wartungsfrei
– erhöhte Standsicherheit

Supply-Chain-Management

Supply-Chain-Management (SCM) plant und steuert den Warenfluss, alle Informationen, Mittel (Mensch und Maschine) in einer Wertschöpfungskette (Produktion) von der Idee bis zum Ziel (Endprodukt oder Bauteil). Optimal eingesetzt spart diese Lieferkette (supply chain) Ressourcen (z.B. durch just in time Lieferungen), um Kunden und Märkte wirtschaftlich erfolgreich mit Gütern zu versorgen und den Gewinn zu erhöhen. Siehe auch Logistik 4.0.

Teleskoplader

Der Teleskoplader, nach der Baugeräteliste (BGL) Teleskoparmstapler genannt, wird auch Teleskopstapler bezeichnet, ist eine fahrbare Baumaschine, die als Ausrüstungsträger konzipiert ist. Mit verschiedenen Anbaugeräten bestückt, kann die Maschine unterschiedliche Aufgaben erledigen. Außer im Hochbau werden die Geräte häufig in der Landwirtschaft eingesetzt.

Teletruk

JCB: „Man nehme zunächst die kleine Grundfläche eines Gegengewicht-Industriestaplers. Als nächstes den ausfahrbaren Hubarm eines Teleskopen. Dazu kommt ein voll gekapseltes, hydrostatisches Antriebssystem. Abgerundet wird das Ganze mit einem Träger inklusive Hydraulik-Schnellwechsler für Gabel oder Schaufel… Die Modellreihe umfasst ein Modell mit 3 Tonnen Kapazität und Allradantrieb, um auch mit schwierigeren Hofuntergründen und Steigungen fertig zu werden.“

Tragfähigkeit

Die Tragfähigkeit ist die maximale Belastbarkeit eines Untergrundes oder Fahrzeuges.

Die Nenntragfähigkeit eines Gerätes wird auf dem Fabrikschild angegeben. Sie bezieht sich meist auf einen festgelegten Lastschwertpunkt (z.B. 500 mm) bei einer festen Hubhöhe (z.B. 3300 mm). Ein 2,0 Tonnen Stapler trägt die 2 Tonnen unter diesen Bedingungen. Die tatsächliche Tragfähigkeit wird durch Tests ermittelt und kann von der Nenntragfähigkeit abweichen. Die tatsächliche Tragfähigkeit ist auf dem Tragfähigkeitsschild am Stapler gut sichtbar angebracht.

Vierwegestapler

Vierwegestapler sind Elektro-Stapler, die die Last frontal und freitragend aufnehmen und wieder absetzen. Dabei liegt der Lastschwerpunkt innerhalb der Radbasis. Um das zu erreichen, wird das Hubgerüst, das die Lastaufnahmevorrichtung trägt, im Fahrzeugrahmen horizontal verschoben. Vierwege heißen die Stapler, weil sie ihre Fahrtrichtung durch Schwenken der Räder um 90 Grad rechtwinklig zum Arbeitsgang verändern können. Dies wird durch gleichzeitiges Umstellen der Antriebsräder und der Stützräder im Stillstand erreicht. Der damit gegebene geringe Platzbedarf erlaubt schmale Lagergänge für den Umschlag von Langgut.