Konecranes: 5.000ster Reach Stacker ausgeliefert

Starke Greifer für Lübeck: Zwei neue Reach Stacker von Konecranes – darunter die 5.000ste Maschine aus dem Konecranes Werk im schwedischen Markaryd – unterstützen jetzt mit einer Tragkraft von jeweils bis zu 45 Tonnen die Hans Lehmann KG beim Container¬umschlag im Lübecker Hafen.

Starke Greifer für Lübeck: Zwei neue Reach Stacker von Konecranes – darunter die 5.000ste Maschine aus dem Konecranes Werk im schwedischen Markaryd – unterstützen jetzt mit einer Tragkraft von jeweils bis zu 45 Tonnen die Hans Lehmann KG beim Container¬umschlag im Lübecker Hafen.

Mehrere Tausend Container jährlich verlädt die Hans Lehmann KG im Lübecker Hafen – und der private Hafenbe­treiber rech­­net in den kommenden Jahren mit einer rasant steigen­den Zahl an Gütern. Um das Aufkommen am Terminal effizient und um­welt­­ver­träglich zu bewältigen, benötigt Lehmann neue Reach Stacker mit spezieller Ausrüstung. Konecranes Lifttrucks kon­zi­pierte deshalb zusammen mit Servicepartner Jetschke Industriefahrzeuge KG zwei Reach Stacker, die exakt auf den inter­­modalen Güterumschlag zugeschnitten sind, und lieferte damit nun zugleich den 5.000sten Schwerlaststapler aus dem Werk im schwedischen Markaryd – passend zum Jubi­läum eine Maschine mit besonderen Features.

Vom Schiff auf den Lkw, vom Lkw auf den Zug: Am Containerter­minal der Hans Lehmann KG im Lübecker Hafen wechseln beim intermodalen Frachttransport jährlich bis zu 10.000 Container den Verkehrsträger – Tendenz steigend. Um das wachsende Güter­auf­kommen auch künftig effizient zu verladen, modernisiert Lehmann seinen Maschinenpark mit zwei von Konecranes maßgeschneider­ten Reach Stackern. Einer davon ist der „Jubiläums-Lifttruck“, genau der 5.000ste Schwerlaststapler, der jetzt aus dem Konecranes-Werk im schwedischen Markaryd ausgeliefert wird. Dort produziert Konecranes inzwischen auch für Linde Material Handling.

Beide neuen Reach Stacker werden auf dem 80.000 Quadrat­meter großen Terminal eingesetzt, das die Hans Lehmann KG neben drei Kais und einer Flotte mit 15 Transportschiffen unter­­hält. Lehmann will den Hafen Lübeck zum Drehkreuz für den euro­päischen Kurzstreckenseeverkehr ausbauen. Dafür benötigt der private Hafenbetreiber leistungsfähige Reach Stacker, um im Mehrschichtbetrieb die per Zug, Lkw und Schiff angelieferten Container zu verladen. Daher konzipierte Konecranes Lifttrucks zusam­men mit der Jetschke Industriefahrzeuge KG den speziell ausgerüsteten „Jubiläums“-Reach Stacker sowie eine identische zweite Maschine. Mit Jetschke, dem langjährigen Servicepartner von Lehmann, arbeitet Konecranes Lifttrucks bereits seit rund zwei Jahren erfolgreich zusammen. Die Synergien, die sich für Lehmann aus dem umfassenden Jetschke-Service und den füh­renden Konecranes Lifttrucks-Produkten in einem Komplettpaket ergeben, waren mitentscheidend für die Auftragsvergabe. Die Kooperation zwischen Konecranes und der Linde-Organisation Jetschke erweist sich somit als ideale Option für den Kunden.

Der Einsatz im Güterumschlag bestimmt die Anforderungen: „Die zwei Reach Stacker verfügen mit bis zu 45 Tonnen über eine hohe Tragkraft bei gleichzeitig kurzem Radstand und kleinem Wende­kreis“, sagt Ralf Gowin von Konecra­nes in Bremen. Mit hydrau­lischer Abstützung verladen die Lift­trucks Container und Lasten von bis zu 40 Tonnen aus dem ersten Bahngleis sowie bis zu

34 Tonnen aus dem zweiten Bahngleis. „Schön, dass unsere 5.000ste Maschine mit ergonomi­scher Fahrer­kabine, hoher Tragkraft, neuen Features und um­welt­verträglichen Emissionen absolut ‚State of the Art‘ ist“, betont Ralf Gowin.

Auch für die Zukunft erwartet Lehmann ein steigendes Aufkom­-men an Containern, Lkw-Trailern und Stückgütern am Terminal in Lübeck. Damit der private Hafenbetreiber im intermodalen Trans­port flexibel bleibt, sind beide Reach Stacker deshalb mit Combi-Spreadern ausgerüstet, um sowohl Container als auch Trailer heben zu können. Zusätzliche Ösen in den Spreadern ermöglichen das Verladen von Stückgut. „In den äußeren Ecken der Spreader, wo sich die Verriegelungen der Container befinden, haben wir robuste Kameras eingebaut. Bei der Aufnahme finden die Fahrer damit schneller die richtige Position der Spreader. Deshalb sind die Verladeprozesse jetzt präziser und effizienter“, erläutert Ralf Gowin.

Für sicheres Arbeiten sorgt jeweils die vibra­tions- und geräusch­gedämpfte Fahrerkabine mit Luftsitz. Die Kabine ist die größte ihrer Art, verfügt über hohen Komfort und ist ergonomisch auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse: Per Knopfdruck lässt sie sich hydraulisch um bis zu 2,90 Meter nach vorne verschieben und ermöglicht zusammen mit der Rückfahr­kamera des Staplers eine gute Sicht auf den Arbeitsbereich und die Umgebung der Maschine. Auf dem 7-Zoll-Farbmonitor haben die Fahrer zudem alle relevanten System- und Maschinenkompo­nenten im Blick und dank der elektronischen Steuerung sinkt die Gefahr von Fehlbedienungen. Gleichzeitig erhöhen sich Sicher­­heit und Zuverlässigkeit der Verladeprozesse.

Die beiden Reach Stacker SMV 4538 CCX4 haben einen kurzen Radstand von 7,50 Metern, eine Hubhöhe von 14,90 Metern und mit hydraulischer Abstützung eine Tragkraft von bis zu 45 Tonnen. Dank des regenerativen Pumpensys­tems erhöhen sich die Hub­geschwindigkeiten, weil die Pumpen damit ihre Kapazität variabel an die Hublasten anpassen. Zugleich sinken Beanspruchung und Verschleiß der Motor- und System­komponenten. Das ermöglicht einen niedrigeren, umweltverträg­licheren Kraftstoffverbrauch des Motors, der die EU-Abgasnorm vier erfüllt.

„Es ist ein beruhigendes Gefühl, zwei leistungsfähige Maschinen im Einsatz zu haben, in denen die Erfahrung von 5.000 ausge­lieferten Maschinen steckt“, sagt Janne Kangaste,Geschäftsführer der Lehmann GmbH, und ergänzt: „Während der Produk­tions­phase der Stapler hat uns Konecranes einen besonderen Service geliefert und ein Ersatzgerät zur Verfügung gestellt. Und auch die hohe Expertise, die sich aus der Kooperation von Konecranes und Jetschke ergibt, finden wir optimal. Jetzt mit den neuen Reach Stackern können wir Container schneller verladen – und die Maschinen sind obendrein sparsamer und umweltfreund­licher. Ideal ist, dass sie dank der Combi-Spreader auch Trailer und Stückgüter effizient und schnell verladen. Damit sind wir für das steigende Güteraufkommen gut gerüstet.“

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