Konecranes: Webbasiertes Serviceportal

Serviceportal_yourKonecranes_Foto4Konecranes geht beim Thema Industrie 4.0 weiter in die Offensive – und bringt dafür mit „yourKonecranes“ ein neues Serviceportal auf den Markt. Mit dem webbasierten Portal können Kunden alle servicerelevanten Daten gebündelt und übersichtlich abrufen. Voraussetzung dafür war ein lang­jähriger und tiefgehender interner Prozess des Kran- und Hebezeugherstellers mit dem Projektnamen „OneKonecranes“. Dafür hat sich der Service in Deutschland in sechs Regionen neu organisiert.

„Die Vision der Vernetzung von Maschinen, Internet und Service­daten hatten wir bereits vor zehn Jahren. Jetzt ist es real, dass wir in Deutschland das neue webbasierte Serviceportal anbieten können“, sagt Nico Zamzow, General Manager Service Deutsch­land bei Konecranes. Die Servicedaten ihrer Krananlagen inner­halb der Wartungsvereinbarung können Kunden nun übersicht­lich über das Web­portal „yourKonecranes“ abrufen. Konecranes setzt als einer der weltweit führenden Kran- und Hebezeug­hersteller damit konse­quent die Vorteile von Industrie 4.0 im Sinne seiner Kunden – und seiner eigenen Mitarbeiter um. Denn Voraussetzung für den Launch des neuen Serviceportals war eine noch direktere Serviceausrichtung der internen Organi­sation, die über Jahre weltweit unter dem Titel „OneKonecranes“ vorangetrieben wurde. Die Servicemitarbeiter von Konecranes profitieren dabei von ver­ein­heitlichten Prozessen und einer konzernweit inte­grierten, leis­tungsstarken sowie zugleich anwenderfreund­lichen IT-Infra­struktur, die die technische Basis für das Serviceportal „yourKonecranes“ ist.

Über das neue Portal „yourKonecranes“ können Servicekunden von Konecranes kostenfrei künftig alle servicerelevanten Daten ihrer Krane und Hebezeuge einsehen. Dazu gehören Wartungs- und Prüfberichte, bisherige und künftige Wartungstermine, Mängellisten sowie abgeschlossene und kommende Instand­haltungs- und Reparaturaufträge inklusive der Kosten pro Wartungsvereinbarung. „Damit erhält der Begriff Trans­parenz im Service eine neue Dimension“, betont Nico Zamzow und ergänzt: „Der Kunde hat hier nicht nur alle Service­daten seiner Kranan­lagen im Blick, sondern kann genau nachvollziehen, welcher Service wann und zu welchem Preis von uns geleistet wurde. Mit nur einem Mausklick kann er anstehende Aufgaben übermitteln. Das spart Zeit und Kosten, erhöht die Effizienz sowie Verfüg­bar­keit der Kran- und Hebetechnik und somit natürlich die Produk­tivität.“

Mit diesem Informationsangebot, das nach den ersten Pilotver­suchen in Großbritannien und Finnland jetzt auch in Deutschland angeboten wird, ist Konecranes Vorreiter in der Branche. Bei aktuellen Serviceleistungen ist der Kunde immer über den Status der Arbeiten im Bilde. Auf der Übersichtsseite des Web­portals „yourKonecranes“ finden Nutzer die Informationen zu ihrer Kran­flotte kompakt dargestellt. Einen detaillierten Überblick finden sie in den Einzelansichten zu den jeweiligen Kranen. Besonders im Laufe der Zeit erhält der Kunde somit die ganze Servicehistorie seiner Kran- und Hebetechnik gebündelt zusammengefasst. „Sowohl Kunden als auch die Konecranes-Servicetechniker können die Daten über jedes internetfähige Gerät mit Webbrowser abrufen, also auch mit Tablets oder Smart­phones“, erläutert Nico Zamzow.

Neben der Vereinheitlichung von Prozessen und ihrer Bündelung in leistungsstarken IT-Systemen hat Konecranes in Deutschland im Zuge von „OneKonecranes“ die sechs neuen Serviceregionen Nord, West, Ost, Süd, Südwest und Südost geschaffen. „Der Vorteil dabei ist, dass Kunden jetzt in jeder Serviceregion alle Leistungen und Kompe­tenzen direkt und noch schneller erhalten. Zuvor hatten wir bundesweit 22 Niederlassungen, wobei natürlich jeder Standort nicht unser ganzes Portfolio abbilden konnte“, sagt Nico Zamzow. „Die Nähe zu unseren Kunden werden wir beibe­halten, schließlich ist das ein großer Trumpf. Dem Kunden steht nun eine größere Anzahl von Servicetechnikern zur Verfügung. Das ist gerade für das Thema Rufbereitschaft und Störfälle ein Vorteil.“ „OneKonecranes“ hat auch intern zu einer stärkeren Vernetzung geführt. Beispielsweise sind allein 400 Mitarbeiter in fünf Tagen im Europäischen Training Center von Konecranes in Dreieich bei Frankfurt geschult worden.

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