STILL: Doppelsieg bei den IFOY Awards

Bester in zwei von vier Kategorien: IFOY-Jury zeichnet RX 60-80 Elektrostapler und Systemlösung von STILL aus.

Bester in zwei von vier Kategorien: IFOY-Jury zeichnet RX 60-80 Elektrostapler und Systemlösung von STILL aus.

Gleich doppelt freuen konnte sich gestern Abend das Team von STILL bei der IFOY-Preisverleihung für die besten Flurförderzeuge und Systemlösungen des Jahres in der BMW Welt in München. Die Jury kürte den STILL  RX 60-80 und die von STILL realisierte Systemlösung für ein automatisches Rohstofflager mit dem International Forklift Truck of the Year (IFOY) Award.

Die begehrte Auszeichnung, die bereits zum dritten Mal vergeben wurde, steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und wird vom Fachverband Fördertechnik und Logistiksysteme im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) als Träger sowie der CeMAT und weiteren Partnern gefördert. Bestimmt werden die Gewinner von einer unabhängigen Jury, bestehend aus 20 international renommierten Fachjournalisten der führenden Logistikmedien Europas.

Der STILL-Elektrostapler RX 60-80 ging als Sieger in der Kategorie „Gegengewichtsstapler ab 3,5 t“ hervor, die laut Laudatorin Dorothee Bär, Logistikkoordinatorin der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, die wichtigste Kategorie in diesem Wettbewerb ist. Dazu testete die internationale Fachjury des IFOY Awards im Februar die teilnehmenden Fahrzeuge eine Woche lang auf dem Gelände des offiziellen Logistikpartners Hellmann Worldwide Logistics in Osnabrück. Neben ihren Fähigkeiten im praktischen Einsatz – vor allem im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Ergonomie und Design – wurde auch der Innovationswert der Flurförderzeuge bewertet. Überzeugt hat der RX 60-80 die Tester zunächst durch sein Handling, das für einen 8-Tonner ungewöhnlich einfach ist und die Mitarbeiter so in ihrer täglichen Arbeit elementar unterstützt. Möglich machen dies die kompakte Bauweise, das ergonomische Bedienkonzept und die gute Sichtfreiheit des Staplers. Außerdem, so die Jury, stellt der RX 60-80 in seiner Leistungsklasse eine Innovation dar, weil hier Lösungen für E-Stapler konsequent durchdacht worden sind. Dazu gehören u. a. ein effektives Energieoptimierungssystem und ein vereinfachter und zeitsparender Batteriewechsel, der den Einsatz von Deckenkränen überflüssig macht. Das Fazit der Tester: „Der 8-Tonner STILL RX 60-80 ist stark und stabil, fährt sich aber wie ein 4- bis 5-Tonner. Mit diesem Kraftpaket beweist STILL, dass elektrisch Fahren im schweren Segment mittlerweile eine sehr logische und empfehlenswerte Alternative ist.“ Laudatorin Bär bekräftigt: „Das Sieger-Fahrzeug überzeugt durch seine Kraft, Wirtschaftlichkeit, Ergonomie und besonders durch seinen hohen Innovationsgrad.“

Den zweiten IFOY Award erhielt STILL in der Kategorie „Intralogistics Solutions“, in der die Jury Innovation, Kundennutzen, Nachhaltigkeit und Marktfähigkeit von integrierten intralogistischen Gesamtlösungen bewertet. Gewonnen hat die Systemlösung für ein automatisches Rohstofflager des Kunststoff-Folienherstellers Kuraray Trosifol, das STILL konzipiert und in nur neun Wochen in Troisdorf realisiert hat. Das Lager dient der 24 h-Produktionsversorgung des Unternehmens und umfasst 3.300 Stellplätze für Paletten mit Big Bags. Es beinhaltet sieben STILL PalletShuttles, drei automatisierte FM-X Schubmaststapler, zwei RX 60 Elektrostapler, einen Materialflussrechner und einen übergeordneten Lagersteuerrechner. Erstmalig kommunizieren dabei die halbautomatischen PalletShuttles mit den automatisierten FM-X Schubmaststaplern, um die Rohstoffe zum optimalen Zeitpunkt an die richtige Produktionsversorgungsstation zu bringen. Die Lösung führte zu einer deutlichen Effizienzsteigerung der Lagerabläufe, bei einer optimalen Nutzung des vorhandenen Lagerraums. Laudator Kai Hasenpusch, Geschäftsleiter von Hellmann Worldwide Logistics in Deutschland, sagte: „Mit diesem Projekt wurde ein Benchmark in Sachen Lagergestaltung der Zukunft gesetzt.“

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