Carer-Elektrostapler in der Papierverarbeitung: Beste Performance unter anspruchsvollen Bedingungen

Bis zu 3,5 Tonnen können die Papierrollen auf die Waage bringen. Anbaugerät: Die Klammer lässt sich bei Bedarf schnell an den Ersatzstapler anbauen.

Bis zu 3,5 Tonnen können die Papierrollen auf die Waage bringen.

Zeki Erdek ist ein freundlicher Mann. Für jeden hat er ein Lächeln, und die Freude an seiner Arbeit merkt man ihm an. Auf geringem Platz wuchten er und sein Arbeitsgerät, der Carer Z 65 H Elektrostapler, bis zu 3,5 Tonnen schwere Papierrollen vom Lager in die Produktionshalle der DS Smith l Packaging Division im Werk Pulheim.

Rund 78 Millionen Quadratmeter Wellpappe für Verpackungen stellt DS Smith am Standort Pulheim pro Jahr her. Über 3.000 Tonnen Papier werden dafür im Monat benötigt.

„Es gibt für uns kein wichtigeres Kriterium bei der Wahl unserer Geräte als die Zuverlässigkeit“, erzählt Alexander David. Der Diplom-Ingenieur ist für Disposition und Beschaffung im Werk Pulheim verantwortlich. „Können die Wellpappenerzeugungsanlagen nicht befüllt werden, steht die ganze Produktion. Aufträge unserer Kunden haben nur eine kurze Durchlaufzeit. Wenn wir unsere Termine halten wollen, darf es keine Verzögerungen geben.“

Ausschlaggebend für den Wechsel von Verbrennungsmotoren hin zu elektrisch betriebenen Staplern waren die guten Erfahrungen, die Kollegen in einem der holländischen Werke machen konnten. Seit Anfang Dezember des letzten Jahres sind zwei Elektrostapler des Typs Z 65 H, einer als Hauptstapler, einer als Ersatz, im Papierrollenlager im Werk Pulheim im Einsatz.

Generell benötigen Elektrostapler weitaus weniger Wartung als Modelle mit Verbrennungsmotor. „Dementsprechend sind auch die Folgekosten geringer“, weiß auch Rodolfo Santamaria, Area Sales Manager von Carer. Als DS Smith im Werk Pulheim noch Stapler mit Gasmotoren einsetzte, wurde der Ersatzstapler selten bewegt. „Wenn er dann gebraucht wurde, sind manchmal Probleme aufgetreten“, so David. „Jetzt ist der zweite Stapler täglich im Einsatz und wird so auch ständig überprüft.“ Die 1,5 mal 1,5 Meter große Batterie hält jeweils eine Schicht, das Wechseln dauert keine fünf Minuten. „Die Fahrt zum Gastank auf dem Firmengelände hat länger gedauert.“

DS Smith war schnell von den Vorteilen der Elektrostapler überzeugt, nicht zuletzt aufgrund von Energieeinsparungen. Für Zeki Erdek und seine Kollegen war die Umstellung anspruchsvoller. „Eine Herausforderung war, dass der Stapler so gut wie keine Geräusche macht“, berichtet Bernd Bourceau, Geschäftsführer von REGIO Stapler-Service aus Kerpen, der das schon öfter bei Kunden beobachten konnte. „Wenn er nicht „röhrt“, kann er auch keine Power haben – so das Vorurteil. Das diese Annahme falsch ist, merkten die Fahrer aber schnell.“

Zudem sind die Elektrostapler kleiner und damit wendiger als Stapler mit Verbrennungsmaschine, ein wichtiger Faktor beim Manövrieren zwischen den großen Papierrollen. „Braucht der Stapler weniger Platz, können wir mehr unterschiedliche Papiersorten im Lager vorhalten. Davon profitieren auch unsere Kunden“, so David.

Für Staplerfahrer Zeki Erdek sind indes andere Eigenschaften des Staplers entscheidend. Die Handhabung von Papierrollen ist ein Job, der gute Nerven und präzises Arbeiten verlangt. Damit die Fahrer sich voll auf ihre Arbeit konzentrieren können, ist der Stapler besonders komfortabel. Ein ergonomischer Sitz, beheizte Fahrerkabine, gute Rundumsicht, Multifunktionsdisplay und autoähnliche Bedienung sorgen neben weiteren Features dafür, dass auch eine achtstündige Schicht nicht unbequem wird.

Die technischen Spezifikationen:

Carer Z 65 H Elektrostapler

AC-Antrieb mit 96V / 1000 A

6,5 Tonnen Tragkraft

5,6 m Hubhöhe

Drehbare Papierrollenklammer, Anbaugerät

Beheizte Fahrerkabine, ergonomischer Sitz

Automatische Bremse, funktioniert auch wenn die Batterie leer ist

Steuerung per Fingertipphebel

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