Gedanken 5.0

Brötchen 1.0: Brötchen gab es nur an Feiertagen.

Brötchen 2.0: Meine Brötchen am Samstagmorgen habe ich bis vor ein paar Jahren immer mit dem Fahrrad aus der zwei Kilometer entfernen Bäckerei geholt.

Brötchen 3.0: Seit einem Jahr kommt morgens um sieben ein Backwaren-Transporter vor unser Haus gefahren, schaut auf den auf einem Stuhl liegenden Bestellzettel und legt dann die Brötchentüte dort ab. Zuvor hat er das ebenfalls dort deponierte Geld eingesackt.

Brötchen 4.0: Im nächsten Schritt bestelle ich die Brötchen per App, der Zeitungsbote bringt die gleich mit, und dass Geld wird direkt abgebucht.

Brötchen 5.0: Meine Bestellung wird über einen 3-D-Drucker ausgespuckt, den ich im Full-Service, inkl. der entsprechenden Zutaten und Rezeptupdates gemietet habe.

Schöne neue Welt. Geht das nicht zulasten des Arbeitsmarktes? Nein, die Arbeitsplätze, die durch die Digitalisierung verschwinden, sind nicht wirklich weg. Sie seien nur woanders, hat mir ein Nerd zu erklären versucht. Ich glaube, er hat sogar recht. Aber mit dem Verschwinden des Einzelhandels und dem ungebremsten Wachstum der großen Internetanbieter und der explodierenden Digitalisierung verschwindet auch die Mittelschicht, weil nur noch wenige Große das Geld verdienen. Wenn der Besitzer eines Elektrofachhandels seine Existenz verliert und plötzlich seinen Unterhalt als Kraftfahrer verdienen muss, sind das keine schönen Aussichten. Obwohl – es ist nicht so anstrengend: Schließlich fährt die Zukunft autonom. Skynet übernimmt den Rest, aber Vorsicht! Arnie ist in Rente.

Ich sage, erstens muss nicht alles, was geht, auch gleich losrennen und zweitens – Halt! Das muss eigentlich ganz vorne stehen – dreht sich alles um uns, den unfertigen, gefühlsgesteuerten und nicht immer logischen Menschen.

ms-portraitIhr 1.0 Menschlein
Manfred Suthues

IFOY AWARD: Die Nominierungen stehen fest

button_nominee_large_landscape_01Die Finalisten für den International Forklift Truck of the Year (IFOY) Award 2017 stehen fest. Aus allen Bewerbungen hat die Jury elf Fahrzeuge der Marken Crown, Jungheinrich, kickTrike, SSI Schäfer, Still, Torwegge und UniCarriers für die Endrunde aufgestellt. 

„Die Zeichen stehen auf elektrisch, autonom, individuell und die Intralogistik hat hier klar die Nase vorn. Durchgesetzt in der ersten Runde des IFOY haben sich die Trendsetter und Innovationsführer der neuen Intralogistik“, sagt Anita Würmser, Vorsitzende der IFOY Jury.

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IFOY AWARD: UNiCarriers mit Kommissionierer im Finale

UniCarriers_EPH on wire_JPEG FormatDie erste Hürde ist genommen: UniCarriers ist in diesem Jahr in gleich zwei Kategorien für den begehrten International Forklift Truck of the Year (IFOY) nominiert. Der neu entwickelte Hochhubkommissionierer EPH 125 mit Greifhöhen bis 12,1 m geht in der Kategorie Warehouse Trucks ins Rennen. Außerdem hat es der Driver Presence Sensor® (DPS), eine ergonomische Alternative des EPH zum Totmannschalter, in die Auswahl für das Special of the Year geschafft. Verliehen wird der IFOY Award am 9. Mai 2017 im Rahmen der transport logistic in München.

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Ups – Wo ist Mitsubishi hin? Oder die Frage nach dem Wert von Ranglisten…

In jedem Menschen steckt etwas, dass ihn antreibt! Manchmal bedarf es eines Triggers, eines Auslösers, der wie auch immer geartet dafür sorgt, dass wir in einer bestimmten Situation tun, was wir tun. Psychologen versuchen das Trigger-Geheimnis schon seit Menschengedenken zu lüften…

Manchmal reichen ein Bild oder ein Wort, ein kurzer Blick, ein sanfter Ton und wir rasten aus, weinen, schreien, schlagen, brechen zusammen oder werden zu Extremschmusern, Killern, Freund oder Feind.

Was den Redakteur der Staplerworld Ausgabe Dezember 2016 antrieb, als er in der Weltrangliste „THE RANKING 2015/2016“ den Hersteller Mitsubishi Nichiyu Forklift vergaß, wissen wir nicht – zumal die Zeitschriften „dhf“ und das „Logistik Journal“ den japanischen Flurförderzeuge-Hersteller in ihren Weltranglisten unisono auf Platz 6 setzen. Was die deutsche Niederlassung von Mitsubishi Gabelstapler dazu in welcher Lautstärke sagte, als sie die Liste – da isser wieder der Trigger – sah, überlasse ich hier der Phantasie des Lesers.

Die Chefredaktion der Staplerworld kann sich das Dilemma des Vergessens nur so erklären, dass man wohl bei Mitsubishi auf eine e-mail Anfrage nicht geantwortet hat. Und eine nicht gegebene Antwort ist noch kein Auslöser für irgendeine Art von weiterer Reaktion oder gar einem Nachfassen. Das der Redakteur, der die Weltrangliste bearbeitet hat, nicht gemerkt hat, das einer der großen Player fehlte, löste auch nichts aus – dumm gelaufen. Ergo: Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt, aber nicht jeder hat es schon gefunden.

Ihr Nachdenktriggerms-portrait
Manfred Suthues

VETTER: Heavy Metal für anspruchsvolle, harte Einsätze

vetter_produktion_02Der Gabelzinkenhersteller Vetter machte mit der Aufnahme der Produktion von Großgabeln, sogenannten BIGForks, im Jahr 2012 den Sprung in die Schwergewichtsliga. Mit Tragfähigkeiten bis zu 120 Tonnen und höher, Querschnitten von über 350 x 150 Millimetern und Blattlängen von mehr als 4.000 Millimetern werden nun härteste Einsatzbereiche im Containerhandling, in Steinbrüchen oder in der Schwerindustrie abgedeckt. Da Qualität und Sicherheit oberste Priorität haben, wird bei der Produktion der Heavy Metal-Gabeln nichts dem Zufall überlassen. Vetter fertigt die Schwergewichte auf einer neuen, modernen und weltweit einzigartigen Fertigungslinie für Groß-Gabelzinken und bietet optional die Verwendung von Hochleistungsstahl VQ1300 an.

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